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Die größten Strategie-Fehler beim Blackjack

  • Kategorie: Black Jack Strategie
  • Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 09. August 2016 17:16
  • Veröffentlicht am Dienstag, 09. August 2016 17:16
  • Geschrieben von blackjack-vegas-de-admin
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SchwachSuper 

blackjack strategie fehler

Abweichungen von der optimalen Blackjack Strategie sind mathematisch gesehen Fehler, die richtig viel Geld kosten können. In manchen Fällen beträgt der Unterschied nur wenige Prozent, so dass manche Spieler denken, dass es unwichtig ist, wie sie diese Hände spielen. Aber: Es gibt keine unwichtigen Hände im Blackjack. Eine Entscheidung ist immer mathematisch besser als eine andere.

In meiner Erfahrung als Blackjack-Spieler habe ich immer wieder Leute gesehen, die keine Ahnung hatten, was die optimale Strategie am Blackjack-Tisch ist. Egal, ob man in einem richtigen Casino oder in einem Online Casino spielt: Man sollte sich an die optimale Blackjack-Strategie halten!

Ich würde sagen, weniger als 10% der Spieler spielen wirklich perfekte Blackjack Strategie. Leider bekommen Anfänger oft schreckliche Hinweise von anderen Spielern, wenn es darum geht noch eine Karte zu nehmen oder stehen zu bleiben - zu verdoppeln oder zu splitten.

Vier falsch gespielte Blackjack-Hände

Die folgenden vier Hände werden am häufigsten von Spielern falsch gespielt. Es sind zwar nicht unbedingt die schlimmsten Fehler, aber viele Spieler verschenken durch falsche Entscheidungen Geld:

  • 2-2
  • 3-3
  • 9-9
  • A-7

Das Prinzip eines intelligenten Blackjack-Spielers ist folgendes: jede Hand nach einer mathematisch korrekten Strategie spielen, die den Hausvorteil des Casinos senkt. Einige Spielentscheidungen widersprechen der eigenen Intuition, aber man sollte der Mathematik vertrauen. Niemand kann ausreichend viele Hände spielen um zu beweisen, dass seine Strategie besser ist, als eine durch Computersimulationen mit mehreren Millioenn Händen mathematisch optimierte Strategie, die seit 50 Jahren verwendet wird.

Hinweis: Die folgende Spielstrategie ist für einen Sechs-Deck-Spiel mit "Dealer must hit Soft17 und Double After Split".

Paar 2er und 3er

Ein Paar 2-2 und 3-3 hat die gleiche Entscheidung in der Basic Strategy: Sie sollten geteilt werden, wenn der Händler eine Karte zwischen 2 und 7 zeigt.

Die meisten Spieler zögern nicht ein Zweier- oder Dreier-Paar gegen eine 6 des Dealers zu splitten, aber sie trauen sich nicht gegen eine 2 oder eine 7 zu teilen. Oft höre ich Spieler sagen: "Die 2 ist eine gefährliche Karte." oder "Was soll ich mit zwei 12ern?

Man erwartet also, dass man nach dem Teilen eines Zweierpaares zwei 10er Karten bekommt und damit 12 hat und dann mit weiteren Zehner-Karten bustet. Diese "negative Erwartung" ist allerdings mathematisch unbegründet. Natürlich ist man mit einer 12 gegen eine 2 des Dealers Außenseiter. In dem man aber mit einer 12 eine weitere Karte nimmt, wird man 4% weniger Geld verlieren als, wenn man stehen bleibt. In 4 von 13 Fällen wird man sich überkaufen.

Bekommt man nach dem Teilen von Zweiern keine 10, sondern eine 9 oder eine 8 muss man die die Möglichkeiten prüfen, zu verdoppeln. In diesem Fall verliert man bei einer Teilung 3% weniger als, wenn man mit den 2-2 eine 8 oder eine 9 bekommen hätte.

Mit einer 2-2 gegen eine 7 des Dealers ist es noch wichtiger, dass man die richtige Entscheidung trifft. Hier wird aus einer Verlierer-Hand (2-2) eine Favoriten-Hand. Die erwartete Rendite beim Ziehen einer Karte ist -8%. Durch das Teilen beträgt die Rendite allerdings +0,6%. Beachten Sie, dass Ihre erwartete Rendite durch die Splittung ein positiver Prozentsatz ist, was bedeutet, dass 2-2 gegen eine 7 eine Gewinnerhand wird!

Wenn man nach dem Splitten eines Zweier oder Dreipaares eine 9 bekommt, würde man laut Basic Strategy gegen eine 3,4,5 und 6 des Dealers verdoppeln. Mit einer 10 verdoppelt man gegen eine 2 - 9 des Dealers und mit einer 11 gegen eine 2-10 des Dealers. In jedem Fall hat man durch eine Verdopplung eine positive Gewinnerwartung.

Neuner-Paar

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein Neuner-Paar (9-9) an so gut wie jedem Blackjack-Tisch in den Casinos dieser Welt falsch gespielt wird. 18 ist nicht unbedingt eine gute Hand, aber ein Neuner-Paar kann durchaus eine lukrative Möglichkeit zum Teilen und Verdoppeln sein.

Deswegen sollte man mit der daraus resultierenden Summe 18 nur gegen die drei folgenden Dealer-Karten stehen bleiben: eine 7,10 und ein Ass. Gegen alle anderen Karten ist es lukrativer, wenn man splittet. Indem man mit einer geteilten 9 eine Karte nimmt erhält man in 4 von 13 Fällen eine 10 und in einem von 13 Fällen sogar ein Ass. Das heißt, dass man sich in 5/13. aller Fälle von 18 auf 19 bzw. 20 verbessert.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit in 1/13 Fällen eine 2 zu einer 11 zu bekommen mit der man wiederrum verdoppeln kann. Weil man 9-9 nicht gegen ein Ass teilt, ist man so Favorit gegen jede Hand des Dealers.

Nehmen wir das Beispiel mit einem 9-9-Paar gegen eine 8 des Dealers. Hier ist ein Gewinn von +10% zu erwarten, wenn man stehen bleibt. Wenn man die Karten teilt beträgt der zu erwartende Gewinn allerdings 23%. Indem man also nicht teilt, verschenkt man 13% seines Einsatzes. Je mehr man gesetzt hat, desto teurer wird dieser Fehler.

Mit 9-9 gegen eine Dealer 9 erwartet einem beim Stehen bleiben ein Verlust von -18%. Wenn man teilt beträgt der Verlust 11% weniger. Hier sollte man das geringere Übel wählen, auch, wenn man Außenseiter ist und auf Dauer mit dieser Entscheidung Verlust macht. Allerdings weniger als, wenn man stehen bleibt.

Soft 18 (A-7)

Soft-Hände mit einem Ass darf man verdoppeln. Das tun allerdings die wenigstens und verschenken so Geld. Vor allem eine Soft18 bestehend aus einem Ass und einer sieben verdoppeln viele nicht, weil sie ja schon 18 haben und das für eine gute Hand halten. Dabei hat erhöht man seinen Gewinn und seine Chancen, wenn man eine Soft18 gegen eine 3 bis 6 des Dealers verdoppelt. Wenn man in 4/13 Fällen eine Zehner-Karte zieht, ändert sich nichts ander Summe. Durch eine 3 oder eine 2 verbessert man seine Hand sogar. Das bedeutet, dass die Soft18 durch eine Verdopplung in insgesamt 7 von 13 Fällen gleich bleibt oder besser wird. Und selbst, wenn man die Hand mit einer 4,5,6,7,8 oder 9 verschlechtert, ist der Dealer immer noch in einer schwachen Situation mit seiner Karte von 3 bis 6 und könnte sich überkaufen / busten.

Gegen eine 9, 10 oder ein Ass des Dealers ist man mit 18 immer Außenseiter und wird auf lange Sicht Verlust machen. Man sollte also keinesfalls Verdoppeln. Allerdings ist es besser noch eine Karte zu nehmen als stehen zu bleiben. Der erwartete Verlust liegt zwischen 10 und 18%, wenn man stehen bleibt. Mit einer weiteren Karte würde man hier einen Verlust zwischen 9 und 14% erwarten.

In manchen Situationen scheuen sich Spieler davor einen hohen Einsatz zu verdoppeln, auch, wenn Sie dabei Favorit sind. Wenn man z.B. 100 Euro in einer Hand gesetzt hat und mit A-7 auf eine schwache Dealer-Hand wie 3,4,5 oder 6 trifft, dann sollte man verdoppeln um das maximale herauszuholen. Natürlich kann es sein, dass man verliert und sich über diesen Tipp ärgert. Aber mathematisch gesehen gewinnt man in dieser Situation öfter das doppelte als, dass man es verliert.

Fazit

Man sollte daher nur soviel setzen, wie man im Falle einer Verdopplung und Teilung auch zu setzen bereit ist. Je mehr man setzt, desto teurer werden Fehler. Bei einem Einsatz von 100 Euro sind 10% Unterschied in der Gewinnerwartung 10 Euro. Wer will das Geld einfach auf dem Tisch liegen lassen? Ich - sicher - nicht.

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