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Geburt des Karten zählens

  • Kategorie: Karten zählen
  • Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 04. August 2016 14:42
  • Veröffentlicht am Dienstag, 22. Juli 2014 14:45
  • Geschrieben von blackjack-vegas-de-admin
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SchwachSuper 

Der Erfinder des Karten zählens beim Blackjack: Edword ThorpIn den 1950er Jahren entwickelte der Mathematik-Professor Edward Thorp im Alter von nicht mal 30 Jahren eine sogenannte "Formel des Glücks" für Blackjack, die später als Hi-Lo-System als erstes Karten-Zähl-System bekannt wurde. Ihm gelang es mit Hilfe einer Computeranalyse an der Universität von New Mexico ein Karten-Zähl-System zu entwickeln, mit dem man beim garantiert gewinnt. Thorp sagte darüber: "Wenn die fingerfertigen Bankhalter in den Kasinos mich nicht beschummeln würden und wenn ich acht Stunden täglich ... mit Höchsteinsätzen spielen könnte, dann könnte ich die Welt und alles, was drauf ist, in 80 Tagen gewinnen." Der Spiegel berichtete im Jahr 1964 darüber in seiner April-Ausgabe. Damals war das Spiel in Deutschland noch fast unbekannt.

Die Casino-Bosse in Las Vegas tönten jahrelang vor Thorp: "Zeigen Sie uns jemanden, der ein funktionierendes System erfunden hat und wir schicken ein Taxi um ihn holen zu lassen." Der Spiegel-Autor fasst die Quintessenz von Blackjack folgendermaßen zusammen: "21 Kartenaugen entschieden über Gewonnen oder Zerronnen." Sein Chef an der Uni lobte ihn mit den Worten: "Thorps Blackjack-Strategie ist die größte Leistung auf dem Gebiet der Wahrscheinlichkeitsrechnung seit dem 16. Jahrhundert."

Thorp konnte angeblich schon als Dreijähriger bis zu einer Million zählen. Ja, Kinder haben auch viel Zeit für solche Späße. Mit 25 war Thorp bereits Dozent an der Universität von Kalifornien und mit 30 Professor in New Mexico. Der Gedanke hinter dem System war: "Es muss Karten geben, die für den Spieler gut sind, und welche, die für den Spieler schlecht sind." Bei einem Blackjack-Spiel mit 52 Karten sind 34 Millionen verschiedene Kombinationen möglich. Diese konnte Thorp nur mittels eines sogenannten "Elektronenrechners" innerhalb von nur drei Stunden verarbeiten.  Die Auswertung dauerte dann jedoch Monate. Beim ersten Praxis-Test des Systems, das von zwei New Yorker Millionären und Blackjack-Liebhabern finanziert wurde, erspielte Thorp am Spielcasino in Lake Tahoe (Nevada) in nur zwei Stunden 68.000 Dollar! Statt sich eine goldene Nase zu verdienen teilte Thorp sein Wissen mit der Öffentlichkeit und schrieb das Blackjack-Standard-Werk "Beat the Dealer". Es wurde ein Verkaufsschlager und kostete die Casinos Millionen. Das Buch liefert eine 4-Stufen-Strategie, die es auch nicht Mathematikern ermöglichte beim Blackjack zu gewinnen.

Thorps Vier-Stufen-System

  1. die Basic Strategy mit der man bei jeder Situation die mathematisch bestmögliche Entscheidung trifft.
  2. das "Fünfer-System" bei dem man die ausgespielten Asse und Fünfen zählt und ins Verhältnis setzt.
  3. die "Zehner-Strategie", bei der man die ausgespielten Zehner zählt.
  4. das System, das Thorp als "Ultimate Strategy" bezeichnete. Dabei merkt sich der Spieler alle Karten, die ausgespielt werden.

Die Gegenmaßnahmen des Casinos waren laut Thorp nur "Rausschmeißen oder Schummeln." Im Laufe der Zeit entwickelten die Casinos aber folgende andere Maßnahmen, die es Kartenzählern schwer machen sollten:

  • mehrere Decks (bis zu 8)
  • Tischlimits
  • Mischen nach jeder Runde
  • Blackjack-Auszahlungs-Verhältnis 6:5
  • Die Geschichte von Edward Thorp gibt es als Video auf Youtube:

Video: Mit Black Jack zum Millionär

Der komplette Spiegel-Artikel: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46174583.html

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