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 Radek und Eve Vegas in der Spielbank in Bad Wiessee

Am letzten November-Wochenende war ich mit Eve Vegas und zwei Freundinnen von ihr in der Spielbank (so heißen Casinos in Deutschland) in Bad Wiessee am Tegernsee. 

Eine Autostunde von München entfernt kann man hier Blackjack an drei Tischen spielen.

An zwei Tischen ist der Mindesteinsatz 5 Euro, an einem 10.

 

Observation

Wir schauten uns zunächst das Geschehen ein bißchen an.

Da es ein Samstag war und die Spielbank gut besucht war, hätten wir sowieso keinen Platz gehabt um uns an den Tisch zu setzen.

Das war mir ganz recht, da ich eigentlich ein Verfechter des Table-Hopping und Wonging bin.

Bei diesen Theorien setzt man sich nicht und spielt nur, wenn die Situation gut ist.

Sprich: der Count hoch ist.

Ich zählte also mit und wartete auf meine Chance.

Dabei ist es auch immer wichtig die Spielweisen der Spieler am Tisch zu beobachten, da man im Falle eines Einsatzes auch von deren Entscheidung abhängig ist.

Wenn man mitspielen will, obwohl man selbst auf keinem Platz sitzt, muss man in eine der sieben Boxen mitsetzen.

Derjenige, der am Tisch sitzt entscheidet aber darüber ob noch eine Karte gezogen werden soll oder nicht.

Es ist im Prinzip wie Pferderennen. Man setzt auf das Pferd, dem man gute Chancen einräumt.

Die Spieler

Vier der sieben Spieler an unserem Tisch sind hervorzuheben, weil sie die verschiedenen Spielweisen und -typen sehr gut repräsentieren:

Zwei betagte Personen, die ihre scheinbar üppige Rente ohne das geringste Spielverständnis mit Einsätzen bis zu 200 Euro pro Runde verprassten.

Ein junger Mann, der nach Basic Strategie spielte aber nur immer den Mindesteinsatz von 5 Euro brachte.

Und der Highroller! Ein Chinese, der auch im China-Restaurant um die Ecke als Kellner durchgegangen wäre, aber unfassbar viel Geld zu haben schien. Die 500-Euro-Scheine wanderten Reihenweise über den Tisch und seine Boxen waren mit 1000-Euro-Chips bis zum Maximum gefüllt. Dennoch schien er von der Basic Strategie nicht wirklich viel zu verstehen.  Als es darum ging Asse zu splittten und zu verdoppeln lagen einmal sogar 3000 Euro vor ihm. Gewinn und Verlust nah er fast lapidar zu Kenntnis, hatte aber Spaß daran den anderen Pseudotips zu geben und sie (und ihre Fehlentscheidungen) für seine schlechten Karten verantwortlich zu machen. Wenn er gewann spendierte er dem Kartengeber 20-Euro-Chips als Trinkgeld.

Aufwärmphase

Es war schon ein Spektakel mit ihm in die selbe Box zu setzen. Das war jedoch nur am Anfang möglich, als er noch nicht das Tischlimit von 1000 Euro ausreizte.

Ich spielte ab und zu, wenn ich die Situation aufgrund von vielen niedrigen Karten in der Vorrunde als profitabel einschätze.

Dann platzierte ich meine mikrigen 5-Euro-Chips neben den viereckigen 500-Jeton des Chinesen.

Schnell stellte ich aber fest, dass er ein Glücksritter war und oft (statistisch gesehen) falsche Entscheidungen traf. Also wechselte ich meine Position und hielt mich an den sympathischen jungen Mann, der konstant seine Mindesteinsätze durchzog.

Seine Position: Er saß in der Mitte des Tisches. Vielleicht auch ein Erfolgsrezept.

Jedenfalls hatte er einen Lauf und gewann langsam aber sicher ein paar Chips hinzu.

Das System

Nachdem der Kartengeber neu gemischt hatte, zählte ich mit.

Wenn der Count bei +4 war, stieg ich mit einem Mindesteinsatz ein.

Gewann ich spielte ich weiter, setzte aber dann auf die Box einen weiter links.

Verlor ich und die Bank hatte zwei Zehnerkarten verdoppelte ich den Einsatz auf der Verlust-Box und spielte zusätzlich einen Mindesteinsatz auf der Box links daneben.

Ok, ich gebe zu, das ist ein sehr willkürliches System und gerade die Verdoppelungs-Aktion ist ein absolutes No-Go. Andererseits machte ich meine Entscheidung von den in umlaufbefindlichen Karten abhängig.

Die Faktoren

1. Der Spieler auf den man setzt

Hier sollte man sich die Spielweise des Spielers genau anschauen. Gerade kritische Entscheidungen geben Auskunft über den Wissenstand des Spielers. Splittet er, wenn es Sinn macht? Verdoppelt er in guten Situationen? Nimmt er bei 16 noch eine Karte gegen eine 7 oder höher des Dealers? Wenn diese Fragen mit Ja beantwortet werden können, dann kann man getrost auf dieses Pferd setzen. Wenn nicht, riskiert er unser Geld und man sollte sich an jemand anderes halten. Ein positiver Effekt am setzen auf einen Spieler ist, dass man sich gemeinsam über Gewinne freuen kann. Das hebt die Stimmung und macht Blackjack zu einem spaßigen Ereignis. Im Vergleich zu Poker, wo jeder für sich alleine kämpft und man sich stundenlang anschweigt.

2. Die Position des Spielers, auf den man setzt

Die Position am Blackjack-Tisch ist so etwas wie eine Glaubensfrage. Es ist aber nicht belegt, dass eine bestimmte Position einen Vorteil birgt. Ich glaube allerdings seit gestern, dass es bei einem voll besetzten Tisch besser ist, wenn man in der Mitte sitzt. Vom Überblick her ist es zwar besser ganz links oder rechts außen zu sitzen, aber in der Mitte hat man schon ein paar Informationen, ist aber nicht der Sündenbock, wenn man Karten verweigert, die der Bank zum Sieg verhelfen. Vom Gefühl her waren die mittleren Positionen (also 2. - 6. Box von rechts gesehen) am profitabelsten. Wenn allerdings an diesen Positionen nur Amateure sitzen, muss man entweder von der Situation überzeugt sein oder man spielt lieber mit jemanden, der außen sitzt.

3. gespielte Karten

Gezählt wird nach dem Schema: kleine Karten sind gut, große Karten sind schlecht.

Wenn viele kleine Karten, also 2er, 3er, 4er, 5er, 6er und 7er ausgespielt werden, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass man in der nächsten Runde große Karten (10er und Asse) bekommt. Wenn man nicht mitzählen will oder kann, schätzt man einfach das Verhältnis ab, ob in einer Runde mehr hohe oder niedrige Karten gespielt wurden. Überwiegen die niedirgen, setzt man. Bei Table-Hoppern, die Mindesteinsätze spielen, so wie ich, ist das meiner Meinung nach genauso effektiv wie den exakten Count zu berechnen. Vorteil: Man spart sich viel Zeit und Hirnschmalz.

4. die Karten der Bank

Dass die Bank mit zwei Zehnerkarten gewinnt, hat eine Wahrscheinlichkeit von ca. 16%. Dass soetwas zweimal in Folge passiert ist demnach noch geringer. Wenn der Dealer in einer Runde als zwei hohe Karten hat und damit gewinnt, verdoppele ich den Einsatz in der darauffolgenden Runde. Zusätzlich setze ich noch einen Einsatz auf die Box links daneben um den Total-Verlust abzusichern, bzw. die positive Situation auszunutzen und einen höheren Gewinn einzufahren.

5. Spielen, wenn man gewinn

Wenn man gewinnt, spielt man weiter. Wenn man verliert spielt man entweder mit doppeltem Einsatz oder setzt mindestens eine Runde aus. Je nachdem, wie die Situation bezüglich der in Umlauf befindlichen Karten ist.

Das Ergebnis

Wir lösten alle vier 50 Euro in Chips ein.

Wir spielten insgesamt rund vier Stunden Blackjack.

In vier wichtigen  Situationen, in denen ich den drei oder vierfachen Mindesteinsatz drin hatte, habe ich mit viel Pech verloren. Wären diese Situationen zu meinen Gunsten ausgefallen, hätte ich das Casino mit einem Gewinn von 400 oder 500% verlassen.

Dass man sich über solche engen und ungünstigen Ereignisse ärgert ist klar. Man darf sich davon aber nicht fehlleiten lassen und glauben, dass es sich dabei um Pech handelt.

Es gibt kein Pech. Genauso wenig wie es Glück gibt.

Auf lange Sicht gleicht sich das entweder aus oder eben nicht, weil man schlecht spielt un der Vorteil einfach bei der Bank ist.

Verliert man gerade, wenn man viel setzt auch noch knapp und durch ein Ereignis mit geringer Wahrscheinlichkeit ist das aber schlichtweg Pech.

Gewinnt man auf dieselbe Art und Weise, hat man aber das Gefühl, dass man es verdient.

Manchmal ist das Glückspendel eben auf der anderen Seite.

Also kann man sagen, dass es ein Zeichen von Können war, dass ich trotz dieser Niederlagen nicht bankrott ging.

Bei einer Bankroll mit 10 Mindesteinsätzen ist das normal schnell passiert, wie meine Begleiterinnen erfahren mussten.

Der späte Erfolg

Je länger der Abend dauerte, desto erfolgreicher wurde ich.

Sowohl was die Höhe des Alkoholpegels als auch den Kontostand betraf. 

Ich hatte zweifellos einen Lauf und setzte mich sogar an einen Tisch, weil mittlerweile nicht mehr soviele Besucher im Casino waren.

Aber auch am Tisch spielte ich nur in guten Situationen.

Da ich aber einen Lauf hatte und gewann spielte ich fast jede Hand.

Wenn die Situation zudem noch gut war, erhöhte ich den Einsatz.

So erspielte ich mir schnell einen kleinen Gewinn.

Davon zweigte ich wiederum etwas ab um der bankrotten Fahrerin wieder etwas Geld zu erspielen.

So konnte sie selbst wieder spielen und tat das zunächst unter meiner Anleitung erfolgreich.

Das bekam ein Casino-Neuling mit, der keine Ahnung von Blackjack hatte, in mir aber einen Profi erkannte.

Er meinte: "Sie sind öfter hier, oder?" Ich entgegnete: "Der Name ist Vegas. Radek Vegas!"

Er war beeindruckt und bat mich um Entscheidungshilfen.

Ein alter Ägypter war da beratungsresistenter, als ich ihm den Tipp gab sein Geld nicht mit Versicherungen aus dem Fenster zu werfen. Er hätte sich 200 Euro gespart...

Ich dachte mir: mit meinem Fachwissen könnten reiche Spieler ihr Spiel verbessern.

Ich sollte Blackjacktrainer werden!

Wer 1000 Euro pro Hand setzt, der kann mir auch 100 Euro die Stunde zahlen!

Jedenfalls beendete ich den Abend mit 70 Euro Gewinn. Da ich zusätzlich noch ein paar Euro an meine Begleitungen und den Dealer abtrat, war es insgesamt ein Gewinn von fast 200%.

Alles in Allem war es ein sehr unterhaltsamer Abend, an dem ich wahrscheinlich der Einzige war, der mit Gewinn aus dieser Spielbank rausgegangen ist.

Der Chinese jedenfalls hat rund 20.000 Euro dort gelassen. 

Da schmerzen sie ja meine Peanuts nicht.

 

 

 

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