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Wie ich aus 200 Dollar 935 machte

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Vor meinem Karibik-Trip führte ich ein Interview mit Michael Shackleford, dem "Wizzard of Odds". Dieser erzählte, dass sein Lieblingscasino für Blackjack das "Veneto" in Panama ist, weil das auch wie oben beschrieben sehr gute Regeln bietet. Auf Cuaracao gibt es ebenfalls ein Veneto-Casino, dem meine Frau Eve und ich in unserem Karibik-Urlaub unbedingt einen Besuch abstatten wollten. Es hat sich gelohnt!

Das Veneto Casino auf Curacao liegt in der Hauptstadt Willemstad im Stadtteil Otrobanda und ist Teil des Holiday Beach Resort. Dort gibt es nur einen Blackjack-Tisch, an dem die Klimaanlage so frostig eingestellt ist, dass man besser einen dicken Pullover anzieht, sofern man so etwas in der Karibik überhaupt dabei hat. Es kann sich aber lohnen, die Kälte auszuhalten. Bei uns war es jedenfalls so. An einem vollbesetzten Blackjack-Tisch habe ich hier einen der besten Casino-Abende seit Beginn meiner Blackjack-Karriere erlebt. Grund dafür waren zwei gut gelaunte Amerikaner, kostenlose Getränke bis zum Abwinken, eine überragend spieldende Eve und eine durch das Beherrschen der optimalen Basic Strategie gegünstigten Glückssträhne.

Ich kaufte mich mit 100 Dollar am Blackjack-Tisch mit dem Mindesteinsatz von 5 Dollar ein. Nachdem ich das Geld relativ schnell verloren hatte, kaufte ich nochmal 100 Dollar in Chips nach. Von da an lief es wie am Schnürchen. Ich spielte streng nach der Basic Strategy und zog das "Scannen" dem Kartenzählen vor. Das bedeutet, ich schätzte mit einem Blick ab, ob in einer Runde soviele niedrige Karten gegeben wurden, dass sich eine Einsatzerhöhung lohnt. Mein Blick war anscheinend geschärft, denn ich holte mir nicht nur meine verlorenen 100 Dollar zurück, sondern kam auch langsam in die Gewinnzone. Wenn die Situation gut war (sprich: viele niedrige Karten ausgespielt wurden), gab ich Eve meine gewonnenen Chips und hatte so quasi zwei Eisen im Feuer. Da sie einen guten Blackjack-Lehrer hatte, spielte Eve ebenfalls fehlerfrei nach Basic Strategy und erhöhte den Einsatz, wenn es das Board (die Gesamtheit aller Karten auf dem Tisch in einer Runde) zulies. Sie nötigte sich nicht nur meinen Respekt ab, wahrscheinlich haben die Casino-Angestellten auf Curacao noch nie eine so gute Blackjack-Spielerin gesehen. An der ersten Position zur Linken des Dealers, die man First Base nennt, legte sie eine sensationelle Glückssträhne hin und vermehrte ihren kleinen Chipstapel zu einem großen Berg. Ich saß staunend daneben und war stolz auf sie - mich selbst, dass ich ihr soviel beigebracht habe.

Mit uns am Tisch saßen noch die zwei amerikanischen Soldaten Matt und Marc, die ihren eintägigen Zwischenstopp in Curacao möglichst lange ausreizen wollten und zusammen mit den Freigetränken am Blackjack-Tisch in beste Laune sorgten. Wir freundeten uns schnell an und feierten jeden "Table-Win" (Alle Spieler am Tisch gewinnen) wie ein Tor beim Fußball. Nicht selten wurde abgeklatscht oder sich sogar umarmt, wenn eine heikle Situation einen positiven Ausgang hatte. Mit der Zeit wurden Entscheidungen in großer Runde diskutiert und den guten Ratgebern bei Erfolg ein Anteil zu geschoben. Wenn es bei einem nicht lief, halfen ihm die anderen mit einem kostenlosen Darlehen von ein paar Chips wieder auf die Beine. Ich habe die beiden Jungs davor und danach nie wieder gesehen, doch hatte mit ihnen und meiner Frau einen der besten (Blackjack-)Abende meines Lebens. Das ist das Schöne am Blackjack! Man spielt zusammen mit fremden Leuten aus der ganzen Welt, feiert, lacht und gewinnt zusammen. Ein sozialeres Spiel gibt es nicht.

Positiver Nebeneffekt des heiteren Abends war, dass Eve und ich nach ca. 6 Stunden 935 Dollar in der Tasche hatten. So verlies ich am Ende des Abends den Tisch mit mehr als 700 Dollar Gewinn. Und das, obwohl es ein Low-Limit-Tisch mit 5 Dollar Mindesteinsatz war und mein Höchsteinsatz 20 Dollar war. Let's call it a night!

Wie haben wir das gemacht!?

  1. Perfekte Beherrschung der Basic Strategy
  2. Abschätzen des Verhältnisses von hohen und niedrigen Karten (Scannen)
  3. Erhöhung des Einsatzes bei viele niedrigen Karten in der Vorrunde
  4. Eve spielte rechts neben mir an der First Base mit meinem Gewinn
  5. eine große Portion Glück gehabt
  6. gute Stimmung und Spaß mit anderen Spielern

Der soziale Aspekt von Blackjack ist mir besonders wichtig, da es hier nicht nur darum geht Geld zu verdienen, sondern einen guten Abend zu verbringen. Wenn man sich mit seinen Mitspielern versteht, dann ist das Gewinnen doppelt schön und das verlieren halb so schlimm. Ich habe die persönliche Erfahrung gemacht, dass ich auch erfolgreicher Blackjack spiele, wenn am Tisch eine gute Stimmung herrscht. Die gute Stimmung entsteht dabei allerdings auch nur, wenn die Spieler gewinnen. Deswegen sollte man bei der Wahl seines Tisches auch auf die Stimmung am Tisch achten. Sind die Spieler gut gelaunt, dann hat der Dealer womöglich die Spendierhosen an. Ist hingegen Trauerstimmung angesagt, kann man zwar versuchen die Leute aufzuheitern, sollte sich aber vielleicht lieber auf einen teuren Abend einstellen.

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