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Blackjack auf den Bahamas - Radek's Caribbean Adventure

  • Kategorie: Blog-Jack
  • Zuletzt aktualisiert am Montag, 01. Februar 2016 14:46
  • Veröffentlicht am Montag, 01. Februar 2016 14:27
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SchwachSuper 

 blackjack bahamas

Auf den Bahamas gibt es neben sommerlichen Temperaturen, traumhaften Stränden, einem Strand an dem Schweine im türkisen Wasser Schwimmen auch ein Casino in dem im Januar 2016 das Pokerstars Caribbean Adventure mit vielen Pokerturnieren und vor allem auch erstmals einem Blackjack-Turnier statt fand. Da ich beim Online-Blackjack ein bißchen Geld verdient hatte, gönnte ich meiner Frau und mir einen 10-tägigen Bahamas Urlaub inklusive Teilnahme am Blackjack-Turnier im Rahmen des Pokerstars Caribbean Adventures.

Die Teilnahme-Gebühr betrug immerhin 500 Dollar. Aber es gab auch bis zu 30.000 Dollar zu gewinnen. Und selbst der 36. konnte seinen Einsatz bereits verdoppeln. Ich hatte allerdings keine Erfahrung wie man ein Blackjack-Turnier spielt, deswegen nahm ich ohne allzu große Erwartungen teil. Meine Hoffnung war aber insgeheim, dass nicht mehr als 36 Spieler teilnehmen und ich so ohne Risiko meinen Einsatz verdoppeln könnte.

Am Neujahrstag 2016 landete ich im 30 Grad warmen Nassau, der Hauptstadt der Bahamas. Mit dem Mietwagen fuhr ich zum Casino auf Paradise Island, die über eine Brücke mit der Hauptinsel namens New Providence verbunden ist. Das Casino könnte auch in Las Vegas stehen. Das Atlantis ist seit 1995 geöffnet, demnach dürfte das Casino ebenfalls 20 Jahre alt sein. Die Automaten sind aber die neuesten, die es gibt. Viel blingbling a la "thegold" aber so gut wie keine Gewinne.

Blackjack Regeln im Paradise Casino

casino bahams blackjack 1

Es gibt unzählige Tische, von denen bei Hochbetrieb ca. 20 Blackjack anbieten. Tagsüber wird an drei Tischen Blackjack ab einem Mindesteinsatz von 15 Dollar angeboten. Abends beträgt der Mindesteinsatz 25 Dollar. Die gängigsten Mindesteinsätze im Atlantis sind 50 oder 100 Dollar. Aber auch 200 und 500 Dollar Minimum-Tische sind keine Seltenheit. Schnell wird klar: Hier wird richtig Geld gemacht - vom Casino natürlich. Das Auszahlungsverhältnis bei einem Blackjack ist 3:2. Es wird mit 8-Decks gespielt. Allerdings werden fast alle Karten ausgespielt und man kann jede Hand verdoppeln und nach dem teilen bis zu vier Hände spielen. Auch nach dem Teilen ist Verdoppeln erlaubt. Bei geteilten Assen bekommt man aber nur eine Karte und hat keine Optionen mehr. Die Regeln sind also ok, aber es gibt leider meinen heißgeliebten Surrender nicht.

Der erste Tag auf den Bahamas

Das Casino ist sehr gut besucht und Blackjack ist das beliebteste Spiel. Die Tische sind immer voll besetzt und oft warten mehrere Leute endlich spielen zu können. Ich habe am ersten Abend lange warten müssen, bis ich endlich einen Platz am Einsteiger-Tisch bekam. Ich kaufte mich mit 250 Dollar ein. Zu Beginn lief es überhaupt nicht und ich war schnell bis auf 75 Dollar runter. Dann wurde es besser und ich bekam sogar einen Blackjack.

Für 25 Euro Einsatz bekommt man bei einem Auszahlungsverhältnis von 3:2 62,50 Dollar zurück. Dabei bekommt man auch hier einen Blackjack-Chip im Wert von 2.50 Dollar. Da ich diese Blackjack-Chips seit geraumer Zeit sammle war ich froh, dass ich jetzt auch einen aus dem größten Casino der Karibik dazuzählen konnte.

Auch Bankrollmäßig lief es dann besser. Ich erreichte meinen höchststand von 285 Dollar (+85) nach ca. 30 Minuten. Aus dem Irrglauben, ich hätte mich nur mit 200 eingekauft und weil meine Frau müde war, setzte ich 85 Dollar in der letzten Hand, die ich leider verlor. Zudem lies ich noch 40 Dollar beim "The Gold"-Automaten, den ich letztes Jahr in Vegas lieben lernte. In der Karibik sollte man aber die Finger von Automaten lassen. Ohne den Hebel sind diese digitalen Maschinen nur geizige Computer und kein-armige Banditen. In der Blackjack-Rechnung liege ich nach Tag eins 50 Dollar im Minus. Bzw. Eigentlich nur 47,50$, weil ich ja auch noch den Blackjack-Chip im Wert von 2,50$ einsackte. Diesen könnte ich natürlich auch wieder setzen oder auscashen lassen, aber ich sammle diese Chips seit geraumer Zeit und habe schon einige aus Vegas, Argentinien, Tschechien und Aruba in meiner Sammlung.

Zweiter Tag auf den Bahamas: 175 Dollar Gewinn

Am zweiten Tag war ich auf dem Weg zum Pool. Der Weg führt glücklicherweise durch das Casino. Da um 12 Uhr mittags nur zwei Leute am 25er-Tisch saßen, setzte ich mich kurz hinzu. Ich wechselte 150$ in Chips und bestellte einen Pina Collada aufs Haus. Ich weiß natürlich, dass man es eigentlich in der weiblichen Form ausspricht, aber das interessiert mich nicht. DER Pina Collada kam im Plastikbecher, was ein wenig enttäuschend ist, wenn man bedenkt, was hier an Kohle den Besitzer wechselt. Da lob ich mir das SLS in Vegas, das neben schicker Atmosphäre und guten Blackjack-Regeln auch noch die besten Whiskey-Sours der Stadt in Gläsern verschenkt. Ach, Vegas...

Doch zurück auf die Bahamas! Ich spielte ca. 10 Minuten und hatte kaum etwas von meinem Pina Collada getrunken, da war die Runde zu Ende. Der Dealer mischte. Ich zählte meine Chips und hatte in kurzer Zeit 175 Dollar Gewinn gemacht. Das reichte mir für diesen Tag und ich ging mit meinem Getränk zum Cashier und anschließend zum Pool.

Da haben mich die Souvenir-Verkäuferinnen heute länger aufgehalten und da hab ich sogar noch was zahlen müssen für zwei T-Shirts. Jetzt hatte ich meinen Verlust vom Vortag ausgeglichen und war 127.50 Dollar im Plus.

Dritter Tag: Blackjack in Badehose und 350 Dollar Gewinn

casino bahams blackjack 4Nach dem Frühstück gehen meine Frau und ich ins Atlantis Casino. Das sind gerade Mal fünf Minuten zu Fuß. Ich wärme mich am Hot Roll-Automaten auf, wo man als Freispiele digitale Würfel am Touchscreen so lange werfen darf, bis man eine Sieben würfelt. Das läuft schon ganz gut und macht vor allem Spaß. Zudem bekommt man Getränke. Da Wasser im Resort kostet 8 Dollar, also decken wir uns mit Gratiswasser ein. Man hat als Blackjack-Spieler schließlich nichts zu verschenken!

Ich spiele ein bißchen Blackjack am 25er Tisch. Dort ist um 11 Uhr noch ein Platz frei. Ich setze mich nachdem schon mehr als die Hälfte des 8-Deck-Shoes ausgespielt wurde an die letzte Position (Thrid Base). Meine erste Hand ist gleich ein Blackjack. Außerdem treffe ich auch bei der Sidebet "Match the Dealer" ins Schwarze. Zusätzlich zum Haupteinsatz kann man eine Sidebet ab 5 Dollar auf ein kleines Feld setzen. Wenn eine der beiden eigenen Karten mit der Up-Card des Dealers übereinstimmt, bekommt man das 4-fache seines Einsatzes. Noch besser ist es, wenn die Karte auch noch dieselbe Farbe hat oder beide Karten (demnach ein Paar) übereinstimmen. Beide Varianten hatte ich. In einer Runde gewann ich so 72,50 Dollar und verlies nach der Ankunft meines bestellten Pina Colladas den Tisch. Insgesamt bin ich damit genau 200 Dollar im Plus.

Als es am Strand zu regnen begann, suchte ich um 16 Uhr Schutz im Casino. Da dort plötzlich ein Tisch mit 15 Dollar Minimum angeboten wurde setzte ich mich hin und kaufte mich mit 200 Dollar ein. Durch die Strandnähe und den nichtvorhandenen Dressing-Code spielte ich zum ersten Mal in meinem Leben Blackjack ohne Unterhose. Die hatte ich beim Umziehen der Praktischheit halber weggelassen. Ebenso war das Paradise Casino im Atlantis das erste Casino durch das ich Barfuß gegangen bin.

Doch zurück zum Spiel: Nach wenigen Runden hatte ich 45 Dollar Plus und lies mich auscashen. Den wohlverdienten Pina Collada holte ich mir durch engagiertes Spielen am Einarmigen-Banditen. Das Gesamt-Plus betrug damit 245$.

Am Abend trieb mich die Glückssträhne auch nochmal zurück ins Casino. Das war eine gute Entscheidung. Ich setzte mich an den einzig freien Platz am 25-Dollar-Tisch. Links neben mir saß eine neunmalkluge Amerikanerin Anfang 50. Schon bei meiner ersten Hand ließ sie es sich nicht nehmen mir den guten Ratschlag "You have to beat 18" zu geben, weil die Dealer Up-Card eine 8 war. Dass nur 4/13 Karten  (10,J,Q,K)  eine 18 der Dealerin ergeben versuchte ich ihr gar nicht erst zu erklären. Wie zum Beweis hatte die Dealerin eine 9 und damit insgesamt 17. Meine 19 hätten in jedem Fall gereicht. Dennoch sagte mir die nette Dame jedes Mal, was ich zu tun hatte. Da sie gar nicht so oft falsch lag tat ich, wie sie befahl, ohne, dass ich wirklich auf sie hörte. Es lief aber wieder sehr gut und ich lies mir nach kurzer Zeit 460 Dollar auszahlen und damit 210 Dollar mehr, als ich am Anfang hatte. Ich erklärte ihr meine Taktik: Keep it short. Move in, win and move out. Simpel und erfolgreich. Perfekte Kenntnisse der Basic Strategy sind natürlich die Grundlage. Aus abergläubischen Gründen zähle ich die Bestellung eines Pina Colladas mittlerweile ebenso dazu. Denn in jeder meiner Sessions hatte ich mein Kokosgetränk noch nicht mal ausgetrunken, als ich den Tisch mit einem kleinen Gewinn verlies.

Bevor ich wieder ins Hotel ging entdeckte ich in einer Ecke einen Automaten mit Blackjack. Das spiel hatte ich in Vegas schon exzessiv gespielt. Mit Oscars System war ich dabei in 70% der Fälle erfolgreich. So auch in diesem Fall. Ich Spielte 5 Minuten und erhöhte so meinen Gewinn um weitere. 20 Dollar. Am Abend hatte ich also 230 Dollar plus gemacht. Mit den 72.50$ am Morgen und den 45 am Nachmittag ergab das einen Tagesgewinn von 347,50 Dollar. Davon könnte man sogar auf den Bahamas leben. Insgesamt beträgt mein Blackjack-Gewinn nach drei Tagen in der Karibik 475 $. Durch den starken Dollar-Kurs ist der Gewinn in Euro nur ca. 10% weniger. Der Vorteil daran, dass der Euro schwächelt. Noch vor zwei Jahren bei einem Dollarkurs von 1,40 hätte ich von den 475 Dollar rund ein Drittel abziehen müssen um den Gegenwert in Euro zu haben.

Mit dem bisherigen Gewinn ist der Buyin für das 100k-Guaranteed-Blackjack-Turnier am 8.1. So gut wie abbezahlt. Vier Tage vor dem Turnier bin ich immer noch der einzige, der sich übers Internet angemeldet hat. Ich hoffe, es kommen hier vor Ort nicht mehr allzuviele hinzu. Eine Asiatin um die 30.wird wohl auch mitspielen. Zumindest habe ich sie bei jedem meiner Einsätze am Tisch getroffen. Wir grüßen uns schon immer respektvoll. Ich glaube, sie weiß etwas über Blackjack, wenn sie auch nicht so erfolgreich zu sein scheint wie ich.

Vierter Tag im Paradies: Die Strähne geht weiter

casino bahams blackjack 6

Noch drei Tage bis zum Turnier. Es regnet und hat nur 23 Grad. Ideal um einen Tag im Casino zu verbringen. Ich hoffe, dass ich nicht meinen bisherigen Gewinn wieder verzocke. Bei 25$ pro Hand kann das schneller passieren, als einem lieb ist. Deswegen werde ich versuchen weiter so diszipliniert zu sein wie in den ersten Tagen.

Was mir an mir selbst auffällt ist die Abgezocktheit, mit der ich mittlerweile zu Werke gehe. Während ich noch vor kurzer Zeit einen Adrenalinkick bekam, wenn ich mich selbst an einen 5-Dollar-Tisch setzte, bleibt mein Puls auch bei 25-Dollar konstant. Dennoch ärgere ich mich natürlich umso mehr, wenn ich verliere. Aber das ziehe ich jetzt nicht in Betracht. Wärme mich am Hotroll-Automaten auf. 20$ weg.

Gehe weiter zum Game King Multigame um dort Blackjack mit Oscars System zu spielen. 50 weitere Dollar weg. Wegen des schlechten Wetters sind die Blackjacktische gut besucht. Beide 25-Dollar-Tische sind voll. Also stelle ich mich hin und warte. Sehe auch wieder dir Asiatin. Sie hat natürlich einen Platz und einen Berg Chips vor sich. Da sie sich immer sehr über Gewinne selbst bei Mindesteinsätzen von 25 Dollar freut, gehe ich davon aus, dass sie eine Zockerin und keine gelangweilte Reiche ist. Außerdem ist sie immer alleine unterwegs.

Ich verpasse es leider, mich auf den freiwerdenden Platz neben sie zu hocken, weil ich gerade am Nebentisch zuschaute. Dort war ein Typ um die 30, der einen Haufen 25er-Chips im Wert von 125 Dollar setzte, verdoppelte und unter lautem Jubel gewann. Seine Fingerfertigkeit mit den Chips lässt mich darauf schließen, dass er ein Pokerspieler ist, da diese immer viel Zeit zum herumspielen mit den Chips haben. Eine der nervenden Dinge an Poker.

Als ich kurz nicht aufpasste war sein Chipstapel weg. Entweder er hat ihn verschwinden lassen (Ratholing) oder er hat sein Glück überschätzt. Jedenfalls kaufte er sich wieder mit 500 Dollar ein. Kurz darauf setzte er 500 und verdoppelte - und gewann 1000 Dollar in einer Hand. Der Typ hatte Eier. Oder einfach zuviel Geld.

Dass ich nicht spielen konnte lag auch an einer Amerikanerin, die zwei Boxen in Beschlag nahm, obwohl neben ihr ein Platz frei war. Eine Unsitte, die ich auch am Vortag schon erlebt hatte. Als ich höflich fragte, ob ich mich setzten konnte, wurde mir nur "No" entgegnet. Endlich wurde um 12.22 Uhr ein Platz neben ihren beiden frei und sie lies mich großzügiger weise hinsetzen. Ich verlor 3 von 5 Double Downs und war nach einer Runde von 250 auf 150 runter.

So schlecht die zweite Runde mit vier Händen ohne Sieg begann (runter auf 75), so gut entwickelte sie sich noch. Dabei hat es sich gelohnt aufzupassen, da der Dealer meine 20 gegen seine 18 einkassieren wollte. Am Ende der Runde war ich bei 327,50$ und damit 77,50$ im plus. Ich beschloss eine Pause einzulegen. Aber was macht man in so einer Pause? Ich ging ein bißchen an die frische Luft.

Um 13.15 Uhr wurde ein 15 Dollar Tisch aufgemacht. Das kam mir gerade recht. Trotz des "niedrigen" Einsatzes verlor ich zunächst ca. 100 Dollar. Doch dann gings bergauf. Der Tisch war mit einigen guten Leuten bestückt. Neben mir saß ein Hawaianer, mit dem ich mich schnell verbrüderte. Ich machte meinen Fehler von vorher, als ich nur Budwiser trank wider gut und bestellte einen Pina Collada. Mit dessen eintreffen begann die Glückssträhne wie bestellt. In einer Runde spielte ich mich bis zum zwischenzeitlichen Höchststand von 457,50$ und damit 207,50 $ Gewinn an diesem Tag. Ein junger Afro-Amerikaner brachte die beste Aktion! Er hatte 2-4 gegen eine 10 der Dealerin. Er wollte splitten. Wie er auf die Idee kam ist mir schleierhaft. War aber auf jeden witzig. Wie ich später herausfand ist er ein Nachwuchsrapper namens Flea Bands. Ich fand jedoch nichts über ihn im Internet. Aber vielleicht wird ja mal was aus ihm.

Der Hawaianer stellte sich als Texaner heraus. David ist CEO eines Krankenhauses in Houston. Wir hatten drei Stunden a guade Zeit. Die letzte Stunde gesellte sich auch meIne Frau Eve dazu und spielte an der letzten Position (Thrid Base)neben mir. Am Ende liesen wir uns 435 Dollar auscashen und beendeten den verregneten Casino-Tag mit 185$ im Plus. 475 Dollar hatte ich zuvor. Abzüglich der 50 Dollar vom Computer-Blackjack, die ich damit aus der Wertung nehme und mir somit 20 Dollar vom Vortag abziehen sind es 455 Dollar plus die 185 von heute. Macht insgesamt 640 Dollar.

Am Abend wollte ich mit eigentlich einen Mojito in einer Hotelbar bestellen. Der hätte 13 Dollar gekostet. Ich dachte mir, warum sollte ich Geld für Getränke ausgeben,wenn sie im Casino umsonst sind. Also schaute ich nochmal vorbei und setzte mich an den 25er-Tisch, wo vier sehr junge asiatische Arschlochkinder das Geld ihrer Eltern verzockten. Ich spielte einen Shoe und verlies den Tisch wieder mit 157 Dollar Gewinn. Es war ein sehr erfolgreicher Tag mit einem Plus von insgesamt 342 Dollar. Die Bilanz nach vier Tagen kann aich somit wirklich sehen lassen: 797 Dollar im Plus.

Wenn da nicht die Show von Rob Lake drin ist, dann weiß ich's auch nicht! Ich will mir nicht sagen lassen müssen, dass ich zeitgleich mit Rob Lake auf den Bahamas war ohne ihn zu sehen! Er wird immerhin als Top-Illusionist of The Planet angekündigt, auch wenn ich noch nie von ihm gehört habe.

Fünfter Tag - 50 Dollar Tisch und Rob Lake

Ich Spiele mittags ein bißchen am 15-Dollar-Tisch. Trotz 7 Blackjacks beende ich die Session Break-Even. Ich setze mich anschließend an den 25-Dollar-Tisch und Spiele ein paar Hände, die mich auch nicht nach vorne bringen. Als ich das Casino eigentlich verlassen will kommt das Lied "Don't stop believing", was das Schlusslied meiner Lieblingsserie "Sopranos" ist. Ich nehme das als Wink des Schicksals und gehe an den 50-Dollar-Tisch an die Third-Base. Neben mir sitzen noch zwei andere. Ich nehme mir vor nur 50 Dollar zu riskieren und gewinne. Ich spiele 5 Hände und mache aus den 50 Dollar 200. Am Ende verlasse ich das Casino damit mit einem Gewinn von 127,50 Dollar Gewinn. Mein Gesamtgewinn beträgt damit 925 Dollar.

Da es am Nachmittag immer noch stürmte, ich eine Glückssträhne hatte und alle Wege durch das Casino führen kaufte ich mich mit 200 Dollar am 15-Dollar-Tisch ein. Die Atmosphäre war sehr gut und die anderen Spieler alle freundlich. Auch die Dealer hatten ihren Spaß, weil der Tisch viel gewann. Ich stellte da keine Ausnahme da. Nach drei durchgespielten 8-Deck-Shoes war ich 140 Dollar im Plus und cashte aus. Ich musste ja schließlich zu Rob Lake.

Der Gesamtgewinn beträgt jetzt 1065 Dollar und ich überlege, ob ich auf 50-Dollar-Tische umsteige, weil es hier ausnahmslos gut läuft. Andererseits: Schuster, bleib bei deinen Leisten!

Nach Rob Lake wurde ich auf den Boden der Tatsachen geholt. Ich saß am 15er Tisch neben dem 27jährigen Dennis aus Chicago. Er hat drei Firmen, war von Crowns Whiskey betrunken und verschleuderte seine Chips. In drei Tagen verlor er nach eigener Aussage 6.000 Dollar. Ich lies mich von ihm ablenken und verlor immerhin 200 Dollar. Somit beträgt mein Gewinn noch 865 Dollar. Vielleicht lags aber auch am schlechten Einfluss von Rob Lake, der zwar ein netter Kerl zu sein scheint, aber seine Show ist ein Scheißdreck im Vergleich zu David Copperfield in Vegas.

Der Tag vor dem Blackjack-Turnier

Am Abend vor dem großen Turnier spielte ich einen Shoe an einem 15-Dollar-Tisch und gewann 40 Dollar. Gesamtgewinn: 905 Dollar.

Ich meldete mich beim Blackjack-Turnier an und musste einen Sitzplatz ziehen. Der bestmögliche Platz ist die Third-Base, also ganz links außen. Und die zog ich. Von dort sieht man, was die Spieler zur Rechten setzen und ist meist nach ihnen dran. Morgen werde ich mich noch ein bißchen in die Blackjack-Turnier-Materie einlesen und dann auf das beste hoffen. So wie ich es abschätzte haben sich ca. 60 Leute beim Casino und weitere 10 Leute online angemeldet. Morgen können aber spontan noch welche hinzukommen.

Pokerstars twitterte am Abend vor dem Turnier, dass es ein 60.000-Dollar Overlay gibt. Demnach haben sich nur 80 Spieler angemeldet und die 500 Dollar bezahlt. Macht 40.000. Da Pokerstars aber das Turnier als Guaranteed mit einem garantierten Gesamtpreisgeld von 100.000 angekündigt hat müssen sie 60.000 aus eigener Tasche draufzahlen. Da es für den Sieger auch noch eine Teilnahme am Main-Event des Pokerstars Carribean Adventures im Wert von 5300 Dollar gibt, wird das sicherlich noch den ein oder anderen Pokerspieler motivieren. Bleibt zu hoffen, dass nicht zuviele von diesen Opportunisten mitspielen.

Der große Tag - Das Blackjack-Turnier

Ich schlafe lange und lese noch ein bißchen Turnier-Lektüre. Mache dann mit meiner Frau einen Spaziergang in der Anlage. Um halb eins gehe ich ins Casino und spiele am 15-Dollar-Tisch. Ein unglaublich glücklicher Dealer zieht mir 150 Dollar aus der Tasche. Schmälert meinen Gewinn auf 755 Dollar. Das wären nur Peanuts im Vergleich zu einem Gewinn am Final-Table beim Turnier.

Noch 20 Minuten bis zum Start. Ich bestelle einen Pina Collada und gehe nochmal aufs Klo und dann gehts los!

Die erste Runde mit Amisk dem Großmaul

Ich sitze an Tisch drei bei der Dealerin namens Christina. Ist es ein Zeichen, dass ich diesen Namen für meine Tochter in Erwägung ziehe?Ich sitze ganz links. Neben mir sind noch drei andere am Tisch. Von uns vier kommen zwei in die nächste Runde. Also eine 50/50-Chance. Direkt links neben mir sitzt Amisk aus New Jersey, der sich bereits erkundigte, wie das mit den Steuern und dem Zoll beim Hauptgewinn aussieht. Sympathisch sieht anders aus. Neben Amisk sitzt ein alter Typ aus Kanada und am rechten Ende Robert aus L.A. Kurz nach zwei gehts los. Robert setzt immer nur das Minimum von 100 Chips. Insgesamt hat jeder zu Beginn 10.000 in Chips. Der alte Kanadier setzt meist 1000 oder mehr. Amisk ebenfalls. Da Christina meistens gewinnt, schrumpf der Chipsstapel der beiden mittleren Spieler schnell. Nach 7 vom 15 Runden ist abzusehen, dass es gut gehen könnte. 5 Runden vor Schluss ist der Kanadier raus. Zwei Runden später streicht auch Amisk die Segel. Robert und ich schlagen ein und freuen uns über den Einzug in die nächste Runde. Diese findet in knapp drei Stunden um 17 Uhr Bahamas Zeit statt.

Die zweite Runde - Mit Ach und Krach

Es geht weiter! Ich bestelle vorher noch einen Pina Collada - weil's schmeckt und ich dran glaube, dass er mir Glück bringt. Ich überstehe die Zwischenrunde mit sechs Leuten am Tisch gerade so als vierter. Da in dieser Runde noch 54 Spieler im Rennen waren, gab es erst Geld, wenn man diese Runde überstand.

Neben mir war ein älterer Blondschopf namens Mika, mit dem ich mich um den Einzug in die Vorschlussrunde stritt. Er hatte in der letzten Runde nur 100 gesetzt, während ich mit 3000 zuviel riskierte, weil ich von einem All-in ausging. Da wir beide unseren Einsatz verloren wurde es spannend. Ich hatte schließlich 400 mehr als er. Nun war ich aber definitv im Geld und hatte meinen Einsatz von 500 Dollar verdoppelt.

Endstation Halbfinale - 500 Dollar Gewinn

In der Runde der letzten 36 wurde an sechs Tischen mit je 6 Spielern gespielt. Nur der erste erreichte den Final-Table. 5 Runden vor Schluss waren bereits zwei Spieler ausgeschieden. Ich hatte noch 5000 Chips und ging All-In. Mit 16 gegen eine 9 des Dealers nahm ich noch eine Karte und überkaufte mich. Damit war das Pokerstars Caribbean Adventure für mich leider vorbei.

Insgesamt nahmen rund 100 Spieler am Blackjack-Turnier teil von denen ich unter den besten 36 war. Ich würde sagen, dass ich die Top20 erreicht habe. Für mein erstes Turnier ist das zufriedenstellend. Ich werde aber in Zukunft die Augen offen halten, wenn es irgendwo wieder ein Blackjack-Turnier gibt. Nach dem Turnier spielte ich noch bißchenBlackjack und lies 100 Dollar im Casino. Macht noch 655 im Plus und mit dem 500$-Turnier-Gewinn sogar 1155. Somit kann ich an unserem letzten Tag morgen nochmal 155 riskieren und bin auf jedenFall 1000 im Plus.

blackjack bahamas winner

Letzter Abend - 600 Dollar Gewinn

Unfassbarer letzter Abend im Casino! Ich kaufe mich mit 200 Dollar am 15-Dollar-Tisch ein und sitze an der First Base. Neben mir wird ein Platz frei und ich gebe meiner Frau Eve die Hälfte meiner Chips. Wir starten einen unglaublichen Siegeszug. Auch, weil wir bei der Sidebet "Match the Dealer" die Gunst des Dealers auf unserer Seite haben. Als Eve und ich jeweils eine Queen ofHearts haben (genau wie er) zahlt er Eve völlig verunsichert statt der fälligen 50 Dollar 250 aus. Auch sonst läuft alles nach Plan. Eine vierfach gesplittete 6 räumt Eve komplett ab und gewinnt dadurch 100 in einer Hand. Am Ende lassen wir uns 850 Dollar auscashen und damit 650 Dollar Gewinn. Insgesamt bin ich damit 1805 Dollar im Plus.

Ich gehe mit meiner Frau zum Abendessen und offenbare ihr, dass ich nochmal spielen will um die 2000er-Marke zu knacken. Sie hat kein Verständnis dafür und wir streiten uns. Wie man seine Frau davon überzeugt, dass es absolut Sinn macht trotz 1800 Dollar Gewinn weiter zu spielen schreibe ich in einem anderen Beitrag. Jedenfalls lenkt sie am Ende ein. Ich habe dennoch ein schlechtes Gewissen und spiele aus Liebe zu ihr nicht mehr. 

Blackjack auf den Bahamas - ein voller Erfolg

Am Tag der Abreise riskiere ich nochmal 5 Dollar am größten Automaten, den sie rumstehen haben. Wild Blue heißt er. Man setzt 1 Dollar pro Drehung und natürlich gewinnt man nichts. Aber immerhin habe ich jetzt eine gerade Summe als Gewinn aus meinem Caribbean Adventure zu vermelden: 1800 Dollar. Auch, wenn die Reise für zwei Personen und die horrenden Preise für Essen auf den Bahamas einiges mehr verschlangen, war es aus Blackjack-Sicht ein erfolgreicher Trip. Zum zweiten mal verlasse ich die Karibik und habe die Casinos dort um mindestens 1000 Dollar erleichtert.

Ziele für kommende Blackjack- Reisen: Panama, Atlantic City und Conneticut. Dort ist eines der besten Casinos der USA abseits von Las Vegas. Vielleicht fahr ich aber auch einfach mal ins wesentlich nähere und günstigere Tschechien. Dort lief es bisher nicht so gut für mich. Zeit, dass sich das ändert.

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