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Dunki-Jacobs, Frits - Betting on Blackjack

  • Kategorie: Blackjack bücher
  • Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 13. Dezember 2012 14:11
  • Veröffentlicht am Mittwoch, 12. Dezember 2012 12:13
  • Geschrieben von blackjack-vegas-de-admin
  • Zugriffe: 3731
Bewertung:  / 1
SchwachSuper 

Das Buch "Betting on Blackjack" von Frits Dunki-Jacobs (im folgenden nur Dunki genannt) wirbt damit, dass es ein BAHNBRECHENDER Guide dafür ist auch ohne Karten zählen Gewinn an den Tischen zu machen ("A Non-Counter's Breakthrough Guide to Making Profits at the Tables").

Das klingt zuerst einmal genauso vielversprechend wie unrealistisch. Also habe ich das Buch einmal genauer unter die Lupe genommen. 

Preis

Der Listenpreis bei Amazon liegt bei 17,99 Euro (Ebook für 8,99 Euro). 

Allerdings wird das Buch in Partnershop bereits ab 1,71 Euro angeboten und gebraucht bekommt man es für 51 CENT!

Dabei kommen allerdings noch 3 Euro Versand hinzu.

Ich habe ein so gut wie neues Exemplar für 4,64 Euro inklusive Versand bestellt.

Also falsch machen kann man damit schon mal nichts. 

Es sei denn, das Buch liefert Falschinformationen, die zu hohen Verlusten führen.

Vorschau

Wer selbst diese Investition scheut, kann sich auf folgender Seite einen recht umfassenden Überblick über den Inhalt von Betting on Blackjack verschaffen:

http://www.amazon.de/gp/product/1580629512/ref=oh_details_o03_s00_i00

Inhalt

Zu erst fällt mit auf, dass er sich größten Teils auf Tipps beschränkt, die in allen Büchern übers Kartenzählen durchgekaut werden.

Man soll auf die Umgebung im Casino achten.

Die Deckanzahl spielt eine Rolle.

Dann schreibt er über schließlich seine Strategie, deren Ziel und die allgemeinen Wahrscheinlichkeiten.

Gegen Ende des Buches schweift er auf Spanish 21 und Turniere ab.

Wer also viele Blackjack-Bücher gelesen hat, kann über diese Inhaltsangabe nur Schmunzeln.

Dieses Schmunzeln schlägt in blanken Hohn um, wenn man gleich mit dem ersten Satz liest: "Can you really win playing this game? The real answer is no."

Na bravo... warum sollte ich weiterlesen!?

Ok, er will ehrlich sein. Klar. Es ist nichts neues, dass man in keinem Casino Spiel auf lange Sicht gewinnt. 

Zumindest, wenn man kein guter Kartenzähler oder ein Glückspilz ist.

Dunki will uns daher weiß machen, dass man auf kurze Sicht gewinnen kann. 

Das scheint die Kernaussage seines Buches zu sein: Nur solange Spielen bis man sein Gewinn-Ziel erreicht hat.

Das will er mit seinem System erreichen

System: CLB (Current Loss Balance)

Dunki's System basiert auf einem bestimmten Setz-Muster, das eine Mischung aus Martingale (verdoppeln) und Oscar (ein Stück mehr) ist.

Es ist darauf ausgelegt, dass man zuvor ein klares Ziel definiert und das auch einhält.

Im Prinzip mahnt Dunki zur Selbstbeherrschung, was auch jeder andere Blackjack-Autor tut. Thorpe schon vor 60 Jahren, danach Ken Uston, Lance Humble Anfang der 80er und Arnold Snyder in der Neuzeit.

Dunki kupfert in diesen Dingen von den Großmeistern ab.

Wie ich ehrlich gesagt in meinen Artikeln auf www.blackjack-vegas.de auch.

Allerdings ist bei mir viel Übersetzungs- und Vereinfachungsarbeit dabei um das Thema Blackjack für deutschsprachige Anfänger greifbar zu machen.

Das einzig neue, was Dunki parat hat ist sein System. 

Dieses ist allerdings in zwei Seiten erklärt, wenn man nicht zum schwafeln neigt.

Dafür muss man allerdings kein Buch schreiben,

Der Rest sind seitenlange Testläufe, die den Nutzen und den Erfolg des Current Loss Balance Systems untermauern sollen.

Außerdem stößt negativ auf, wie Dunki von sich eingenommen viele Seiten mit Selbstbeweihräucherung füllt.

Auch das haben schon die Großmeister getan, mit dem Unterschied, dass es interessant ist, weil sie eben Großmeister waren.

Dunki hingegen kommt rüber wie der klassische Glücksritter.

Sein System hat vieles von einem Roulette-Spieler mit todsicherem (Achtung: Ironie!) Setzmuster.

Bankrott gehen kann man damit alle mal. 

Es dauert nur länger als z.B. bei der Martingaleschen Verdopplungsmethode.

 

Das System ist dennoch wert, dass man es unter die Lupe nimmt. 

Ich werde es demnächst Live im Casino testen und dann meine Erfahrungen kund tun.

Fazit

Das Buch ist für Anfänger ohne Ambitionen ganz ok. 

Für Leute, die sich schon mal mit Blackjack beschäftigt haben und ein Buch von Uston, Humble, Thorpe oder Snyder gelesen haben, ist es aber nicht zu gebrauchen.

Ich nehme mit: Ziel setzen und Aufhören, wenn man sein Ziel erreicht hat.

Buch zu verschenken

Blöderweise habe ich zwei Exemplare dieses Buches aus Belgien bestellt... 

Der Rückversand lohnt sich also nicht, da die Versand kosten dreimal so hoch wie der Buchwert waren.

Deswegen verschenke ich es!

Wer interesse hat soll mir einfach eine Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schicken.

Das Buch bekommt der, der mir die beste Blackjack-Taktik schreibt.

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